Das Gemälde fällt durch seine Pastelltöne auf, in denen Beige mit dezenten rosa und gelben Akzenten dominiert. Die Linien sind dick, schwarz und kräftig und erzeugen ein Labyrinth, das den Blick des Betrachters in unerwartete Richtungen lenkt. Die Komposition wirkt chaotisch, doch je länger wir hinsehen, desto mehr entdecken wir. Wir fühlen uns wie in einem magischen Traum, in dem Mond und Sonne in Harmonie koexistieren. Der Stil erinnert ein wenig an Picassos Werk, mit einem Hauch von etwas Stammestypischerem. Der Künstler verwendet die Impasto-Technik – die Farbe erzeugt eine deutliche Textur. Ich schaue und denke: „Ist das ein Fenster in eine andere Dimension?“
Das Gemälde strahlt Ruhe aus, hat aber gleichzeitig auch etwas Verstörendes. Es ist wie eine Reise durch die Mäander eines antiken Geistes. Ich habe das Gefühl, auf dem Bild steht „Traum groß“. Für mich ergeben all diese Formen und Symbole eine Art kosmische Karte. Vielleicht würde das Kind sagen: „Das sieht aus, als würde man mit Buntstiften spielen!“ Ein bisschen Chaos, ein bisschen Harmonie, aber alles funktioniert. Das ist Kunst, die zum Nachdenken zwingt, aber auch einfach sein lässt. Und diese fetten Linien – etwas, das schrie: „Sieh mich!“
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