Das Gemälde wird von einem tiefen Marineblau des Himmels und einem kühlen Blau dominiert, das wie kleine Sterne auf einem Tisch verstreut ist. Die Komposition ist schlicht und doch seltsam beunruhigend. Ein realistischer, schwerer Männerkopf ragt aus einer grünen, ebenen Wiese hervor, und eine nackte Frau kauert darauf, in Gedanken versunken. Ein dreieckiger Lichtstrahl geht von ihren Augen aus, als wäre sie eine Laterne. Im Hintergrund hängt ein schmaler Mond, und ein heller Komet zieht vorbei. Es ist kosmisch und faszinierend. Der Stil erinnert an den Surrealismus: sanfte Farbübergänge, präzise Zeichnung, keine überflüssigen Pinselstriche – eine klare Wirkung. Die Stimmung: Stille. Ein wenig einsam. Ich bekomme Gänsehaut, denn es wirkt wie ein quälender Gedanke, wie eine Beziehung, in der einer den anderen dominiert – ganz ernsthaft. Man kann es als Traum deuten, als Ausdruck von Kontrolle oder als Flucht in die Fantasie, ein wenig schmerzhaft, aber wunderschön.
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