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Jerzy Duda Gracz - Bilder des Künstlers (Gemälde: 26)

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Ansichtsweise:

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Jerzy Duda Gracz ist einer der herausragendsten Maler und Zeichner des 20. Jh. Seine Bilder zeichnen sich durch Groteske aus, sind außerdem voll von naturalistischen oder gar turpistischen Elementen. Seine Malerei balanciert auf der Grenze des Symbolismus und des Surrealismus, und die auf den Bildern dargestellten Gestalten sind stark deformiert. Seine Bilder greifen das Thema der Tragik der Welt und der Existenz des Menschen, der gesellschaftlichen Heuchelei, Unverschämtheit und Intoleranz auf, bringen aber auch den Unwillen des Künstlers gegenüber der allgegenwärtigen Jagd des Menschen nach Geld und Reichtum bzw. der Übernahme aller Vorbilder aus der amerikanischen Kultur zum Ausdruck. Der Künstler wurde 1941 in Częstochowa geboren und starb 2004 in Łagów. Er absolvierte ein Studium an der Fakultät für Graphik an der Akademie der Schönen Künste in Krakau. Er arbeitete als Dozent an der Außenstelle der Akademie der Schönen Künste in Katowice und an der Europäischen Akademie der Künste in Warschau. Er war außerdem Szenograph und Pädagoge, bis an sein Lebensende war er auch Professor an der Schlesischen Universität Katowice. Zu seinen berühmtesten Werken gehören u.a. „Heiligabend”, „Die Reiter der Apokalipse”, „Zur Erinnerung an den Vater” und „Polnischer Kalender”. Er zeichnete auch oft Porträts und Selbstporträts, hat einige künstlerische Serien geschaffen, darunter 313 Bilder zu seinem Lieblingskomponisten, Frederic Chopin. Der Künstler kennzeichnete seine Werke ganz besonders - jedes Bild verfügt über eine bestimmte Nummer und das Datum, wodurch ein Nachmachen erschwert wird. Er wurde auch mit vielen wichtigen Preisen und Auszeichnungen geehrt. Für seine Bilder erhielt er u.a. die Silberne Medaille der Globalen Solidarität, die Medaille „Polonia”, das Große Kreuz, das Kapitänskreuz, den Orden Polonia Restituta und die Auszeichnung für Verdiente Kulturschaffende.
(Gemälde: 26)